Wie lange dauert eine Kehlkopfentzündung?



Eine Kehlkopfentzündung tritt meistens in Verbindung mit einer Erkältung auf. Bei der Frage der Dauer einer Kehlkopfentzündung muss zunächst geklärt werden, ob es sich um eine akute oder um eine chronische Kehlkopfentzündung handelt. Die harmlosere Form ist die akute Kehlkopfentzündung. In diesem Fall wird vom Arzt zunächst erst einmal das Schonen der Stimme gefordert. Zusätzlich erhält der Patient schleimlösende Mittel, Arznei zum Inhalieren und entzündungshemmende Medikamente. Innerhalb weniger Tage sollte eine entsprechende Linderung der Beschwerden wie Heiserkeit und Husten eintreten. Normalerweise klingt eine hartnäckige Kehlkopfentzündung nach höchstens zwei Wochen ab. Wenn das nicht der Fall ist, muss sofort ein Arzt konsultiert werden.

Eine Kehlkopfentzündung kann jedoch in seltenen Fällen einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen. Das ist dann der Fall, wenn Atemnot beim Betroffenen auftritt. Diese wird durch ein Anschwellen der Schleimhaut verursacht. Erfolgt keine sofortige Behandlung, kann der Patient daran ersticken. Aber zum Glück kommt es selten zu solchen Komplikationen. Etwas anderes ist die chronische Kehlkopfentzündung. Von ihr wird dann gesprochen, wenn die Beschwerden nicht abklingen. Der Arzt muss nun die Ursache feststellen. Wichtig ist zunächst dabei, die Stimmlippen zu entlasten. Dabei kann mitunter ein Stimmtraining helfen. Im Fachjargon wird dieses Logopädie genannt. Mitunter kann es vorkommen, dass der Patient auch das Rauchen einstellen sollte. Eine chronische Kehlkopfentzündung kann in seltenen Fällen auch auf eine schlimmere Krankheit hinweisen. Aber um das festzustellen, ist ein Krankenhausaufenthalt unerlässlich, denn das könnte ein Hinweis auf bösartige Tumore sein.

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